Musiklusion Disklavier

Seit April 2019 ist die Lebenshilfe Tuttlingen durch das Musiklusion-Projekt im Besitz eines Disclaviers. Ein Klavier, das ganz herkömmlich gespielt werden kann, aber technologisch aufgerüstet ist. Daten-Schnittstellen ermöglichen, das Disclavier über digitale Eingabeformate zum Klingen zu bringen.


Klavierspielen mit Smartphone-App

Dabei sind die Möglichkeiten der Dateneingabe uneingeschränkt: Die Signale werden mit unterschiedlichen Sensoren oder anderen Eingabehilfen übermittelt – je nach Fähigkeiten oder Möglichkeiten der Musizierenden.

Unterstützt wurde die Anschaffung durch einen erfolgreichen Förderantrag bei der Tuttlinger Bürgerstiftung, durch das samstägliche Benefiz-Flohlädele in Tuttlingen sowie mit einem großzügigen Sondernachlass durch das Klavierhaus Hermann.


v.l.n.r.: Andreas Brand (Initiator Musiklusion), Peter Schaz (Lebenshilfe), Rainer Nassal (Lebenshilfe), Anja Behnke (Lebenshilfe), Anton Hermann (Klavierhaus Hermann), Gertrud Egloff (Benefiz-Flohlädele), Arno Specht (Bürgerstiftung Tuttlingen), Martin ten Bosch (Geschäftsführung Lebenshilfe)

Die Teilnehmenden erlernen in aufbauenden Schritten immer komplexere Umgangsformen des digital gestürzten Klavierspielens. Dieser Entwicklungsprozess wird stets interaktiv gestaltet und geht kontinuierlich auf Fähigkeiten, Bedürfnisse und Fortschritte der Teilnehmenden ein. Ziel ist es, dass Menschen mit und ohne Behinderung auf Augenhöhe gemeinsam musizieren können.

Aufritt mit Disclavier im November 2019 hier.

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